Restaurants:
Die meisten Restaurants haben in ihren Auslagen das gesamte Menü in Plastik-Nachbauten um das Menü in Echtgröße den potentiellen Kunden zu zeigen, leider sind die Darstellungen nicht immer appetitanregend. Hilfreich ist auch das die viele Restaurants eine Karte mit Bilder haben. Bezahlen tut man entweder am Anfang (teilweise auch das man Geld in einem Automaten wirft und man kommt dafür einen kleinen Zettel) oder nach dem Essen an der Kasse also auf keinen Fall am Tisch. Außerdem bekommt man in jedem Restaurant Wasser oder Tee umsonst, also es ist normal das man nichts zu Trinken bestellt.
Unterschied zwischen Ramen und Udon: also beides Suppen mit diversen Einlagen – Ramen: dünnere Nudeln, ursprünglich in China, Udon: dickere Nudeln.
Bus:
Wenn man den Bus betritt nimmt man einen Papierstreifen mit einer Nummer drauf aus einer Maschine, außerdem steigt man hinten ein und vorne beim Fahrer aus.
Über dem Fahrersitz ist eine Tafel, auf der die Nummern stehen, und dazu der aktuelle Preis, der sich alle 2 oder 3 Stationen erhöht. Wenn aussteigt zahlt man eben den Preis, der gerade bei seiner Nummer steht. Das Geld wirft man zusammen mit dem Zettel einfach auf ein kleines Förderband beim Fahrer. Wenn man es nicht genau hat wechselt ein Automat beim Fahrer den 1000 Yen-Scheine in Münzen.
Toiletten:
Echt ein Wahsinn, oftmals findet man neben dem Sitz 4 oder 5 verschiedene Knöpfe, die Komfort bieten sollen. Üblich sind: Flush-Sound, Sitzheizung, Bidet, Spray, dabei kann man natürlich auch die Wasserstrahlstärke einstellen. Flush-Sound: Vielen japanischen Frauen ist der Gedanke unangenehm, jemand könnte Geräusche bei der Toilettenbenutzung von ihnen hören. Um die Geräusche beim Klo gehen zu überdecken, haben früher japanische Frauen kontinuierlich die Klospülung betätigt -> große Mengen Wasser verschwendet, darum gibt es jetzt nur den Sound *g*, bei dem man oft auch die Lautstärke einstellen kann. Viele Toiletten spülen auch automatisch, wenn man aufsteht.
Shops:
Also Lärmspiegel enorm, Dauergeduddle und zusätzlich das ständige um die Wette Schreien der Verkäuferinnen, um auf den Shop aufmerksam zusammen, in nichtgehörfreundlichen Tonlagen. Normalerweise ist alles kleiner, wenn du zuhause M hast, brauchst dann hier mind. L – außerdem nervig für mich, dass alle Träger viel zu kurz sind.
Das nervigste im Supermarkt die Verkäuferin liest dir einzeln jeden Preis vor, auch wenn du 3 Körbe hast (es gibt keine richtigen Einkaufswagen). Also sie scannt die Produkte ein und dann liest sie dir den Preis vor – Sinn??? Außerdem ordnet sie wieder alles schön in den Korb ein und das kann schon mal dauern, weiters gibt sie verpackte Sachen wie Fleisch noch mal in ein extra Plastiksackerl und zum Schluss gibt sie dir dann mind. 3 Sackerl in denen du dann die Sachen einschlichten kannst. Ja in Japan bekommst du immer hunderttausend Sackerl, zB wenn der Shop normalerweise Papiertaschen hat und es regnet, geben sie über deine Papiertasche ein durchsichtiges Plastiksackerl – also ein Verhüterli für dein Papiersackerl.
Shrine – Tempel:
Shrine: Shinto (Vielzahl von religiösen Kulten und Glaubensformen), viele Tore, oft in leuchtendem Rot gehalten Tempel: Buddhismus



4 Antworten bis hierher ↓
Flo // Juni 24, 2008 um 11:46
so ein klo mit flush sound wär doch was fürn hias oder?
mathnef // Juni 25, 2008 um 6:39
hey phil, des warad ah was für uns gwesen!!
iPhil // Juni 26, 2008 um 3:53
so laut kann der lautsprecher gar ned sein
videoreisetagebuch // September 9, 2008 um 11:02
„… geben sie über deine Papiertasche ein durchsichtiges Plastiksackerl – also ein Verhüterli für dein Papiersackerl.“
Haha, wie wahr. Sehr gut beschrieben.