konnichi wa

Beiträge vom Mai 2008

日本語 を べんきょうします

Mai 29, 2008 · Kommentar schreiben

Zurzeit ist es ein bisschen still in meinem Blog, denn jetzt neigen sich ja 6 meiner Kurse dem Ende zu und da hab i doch etwas mehr zu tun. Ich mache hier immerhin 22 japanische Credits – normale Studenten können max. 20 in einem Semester machen aber die meisten machen nur 16 -> folglich hab ich jetzt auch etwas zu tun, bedingt auch durch meine Kursanhäufung im ersten Quarter *g*, aber ist trotzdem nicht mit Steyr zu vergleichen.

 

Nun zu den guten Nachrichten 5 meiner 6 Paper sind fertig davon auch schon 3 abgegeben, außerdem hab ich heute Japanisch mündlich gehabt. Morgen noch Japanisch schriftlich und am Di noch 3 Klausuren dann ist im Prinzip Semester gelaufen, den nächstes Quarter hab ich nur Business Mgmt, Marketing und Japanisch :-)

Außerdem habe ich mir schon eine Yogamappe gekauft, denn nächstes Semester möchte ich regelmäßig zum Yoga gehen, wenn ich nicht gerade am Strand oder auf Reisen bin.

Nun zum Besten um den Quarterabschluss gebührend zu feiern fliegen wir am Mittwoch für eine Woche nach Okinawa (jap. Tropeninsel), obwohl offiziell nur bis So frei wär, aber wenn ich schon den Flug zahlen muss, dann soll sich es dort auch auszahlen. Pläne für Okinawa: Schnorcheln, Sonnen, Schwimmen, Sightseeing, Fortgehen, Whale Watching :-D

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Daihatsu, Nissan, Usa-Schrein

Mai 21, 2008 · 1 Kommentar

Da keiner meiner Kurse Unternehmensführungen anbietet ich aber gerne japanische Produktionsfirmen sehen möchte, bin ich heute einfach bei der International Contemporary Management Exkursion mitgefahren.

 

 

Daihatsu Kyushu: Tochterfirma von Toyata – 3 Schichten: mit jeweils 45 min. Esspause und zusätzlich jede 2 Stunden 10 min. Pause, wenn der Mensch pausiert rasten die Roboter und Maschinen auch – TPS – Kanban – JIT – Lager nur für 2 Stunden – Hallen sind nicht sehr hoch – unten Roboter und ein paar Menschen oben Transportsystem – in einer Linie werden bis zu 4 verschiedene Autos gemacht – Assembling: Auto ist auf eine Förderband in so 1,80 m Höhe <- wird von unten und von oben gleichzeitig bearbeitet – vom Kundenauftrageingang bis zur Auslieferung: 2 Wochen – kann wenn alles schief geht 2 Monate dauern – habe auch Andonsignal gehört und die Linie stoppt wirklich, wenn wo ein Fehler ist – 2600 employees – direkt am Pazifik, jeden Tag geht ein Schiff weg mit so 1000 Autos – 1,3 mio. m² Fläche – Design der Autos ist nicht mein Fall und Japaner lieben weiße Autos (auch weil sie in der Sonne nicht so heiß werden).

 

 

 

Empfangsdamen haben wirklich einen speziellen Dressingcode und das beste ist das Parksystem bei Daihatsu: wer einen Daihatsu hat steht in den vorderen Reihe, dahinter dann Toyota und dann andere – jetzt kommt’s: Parkerlaubnis für „anderes“ Auto wird nur für ein halbes Jahr ausgestellt, also spätestens nach einem halben Jahr soll sich der Arbeiter gefälligst einen Daihatsu kaufen :-)

 

Beide Führungen waren nicht direkt am Band sondern in einer Galerie oben bei den Transportsystemen, aber man hatte einen echt guten Überblick – Kameras waren natürlich nicht erlaubt.

 

Die Roboter haben alle Namen und werden auch nicht als Ding bezeichnet sondern als „jin“ (=Person), also jeder Roboter hat ein Namenschild!

 

 

Nissan Kyushu:

viel größer 2,3 mio. m² – viel mehr Roboter – viel mehr automatisiert – an einem Auto arbeiten teilweise 8 Roboter gleichzeitig, echt witzig zuzuschauen – echt eine Armee von Robotern, haben eigenes Besucherzentrum, Führung noch viel mehr organisiert, haben uns ein Nissan-Matchboxauto geschenkt – wieder direkt am Pazifik – Platz 16 000 neue Autos – 4540 employees – 530,000 Autos pro Jahr

 

 

Nachher ging’s noch zum Sightseeing:

 

Nagatsu-Castle

 

 

Geburtshaus von dem Herren der auf dem 10000 Yen Schein oben ist.

 

Usa-Schrein <- echt einen Besuch wert:

 

 

 

 

 

 

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Umitamgo und Mt. Takasaki (Affenberg)

Mai 18, 2008 · 3 Kommentare

Umitamgo ist ein Aquarium mit Delphin-, Walross- und Robbenvorführungen direkt am Pazifik und ist zwischen Beppu und Oita. Wirklich nett aufgebaut und ich war so glücklich wie ich so viele Nemos und auch die Dori gesehen habe!! Außerdem habe ich vorher noch nie Delphine gesehen. Da hättest fischen können, Hannes, i sag das, da hätts vü Leckerbissen gegeben *gg* Die Zuschauer bei der Delephinshow haben Plastik und kleine rosa Handtücher als Spritzschutz bekommen – sooo japanisch :-)     

Außerdem waren wir im Mt. Takasaki Nationalpark (Berg = 628m *g*) in dem 1200 wilde Affen leben. Vor dem zweiten Weltkrieg waren die Affen in der ganzen Umgebung und beschädigten halt viele Farmen darum wurden sie auf diesen Hügel angesiedelt. Also es ist kein Zoo, aber sie werden halt einmal am Tag gefüttert, dass sie am Berg bleiben.

Als wir mit der Zahnradbahn ankommen waren, war gerade Fütterungszeit und wir standen nichts ahnend da und auf einmal ein Höllenlärm und schon läuft ein Mann mit dem Fütterungswagen die Straße runter und die Affen stürmen nur so auf ihn zu, also ich hab nur den Auslöseknopf der Kamera gedückt aber weggeschaut – wir waren ja mitten im Geschehen und es war echt so ein Wirbel und irgendwie haben wir die hunderten Affen schon Angst eingejagt.

Die Anzahl der Reports ist jetzt auf 6 gestiegen. Was ist sont noch erwähnenswert? Ja genau, ich habe heute Brot gefunden das den Namen Brot verdient – also kein Toast, kein Luftbrot … richtiges Brot!
   

  

 

  

Nemo rockt

  

   

 

Biancas Frederike in 80 Jahren *g*  

  

 

 

 

 

 

  

 

 

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Reports nerven

Mai 14, 2008 · Kommentar schreiben

Ich habe in den nächsten 3 Wochen 5 (vielleicht sogar 6) Reports abzugeben und eine Präsentation. Mir war schon bewusst, dass ich drei Reports zu Ende des Quarters abgeben muss doch zwei sind jetzt einfach so noch dazugekommen, da ein Prof keinen passenden Termin für das Exam gefunden hat und einer meinte, weil das Midterm-Exam (Lückentext) so schlecht ausgefallen ist. Nachdem ich mit dem ersten Report jetzt so halbwegs fertig bin, bin ich mir ziemlich sicher, dass es einfacher ist einfach ein Exam zu schreiben anstatt sich Gedanken zu machen über richtiges Zitieren und die Formatierung eines Textes. Die meisten Assignments sind Gott sei Dank nur 2000 Wörter.

 

 

Nun wieder zu etwas typisch Japanischen: Vending machines gibt es in Japan zu hauf und deren Sortiment ist nicht begrenzt: Getränke, Eis, Schokolade, Donalds, Noodle-Cups… Getestet habe ich bis jetzt nur Wasser und Kaffee, aber der Noodle-Cup schaut mich echt gefährlich an. Wie auch immer von diesen Automaten wird man echt verfolgt, alleine in unserem Studentenheim sind sicher über 20, auf der Uni sicher noch mehr und in der Stadt sowieso an jeder Ecke.

 

 

 

Unsere Küchen-Pinnwand, zu beachten ist das jede einzelne Blume vom Security Office abgestempelt ist, alles muss natürlich vorher genehmigt werden – eh logisch, man kann doch nicht einfach etwas in die Küche hängen…

 

 

Zurzeit sind wir auch fleißig am Pläne schmieden fürn Quarterbreak…

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Fortgehen und Blumen

Mai 11, 2008 · 1 Kommentar

Gestern haben wir einen Mädels Karaokeabend gemacht nur Christina, Johanna und ich, aber war echt lustig, am Anfang haben wir nur für 2 Stunden gebucht, haben dann aber auf 3,5 verlängert – de Mädels sind echte Rockröhren. Karaoke: Muss man zuerst aushandeln mit Händen und Füßen und unseren begrenzten Japanisch wie lange man möchte und ob man Getränke inklusive haben will oder nicht, dann bekommt man 2 Mikrophone, 3 Bedienungen (Air-condition, Fernseher und Eingabegerät für die Lieder) und eine Getränkekarte <- auf Japanisch, aber Johanna und ich können ja zumindest ja schon de Zeichen lesen und im Japanischen sind ja viele Wörter dem Englischen ähnlich Endung ist halt meistens su oder u zB Bier = Biru und dann wenn man Getränke will muss man die via Telefon bestellen. Und mit den Sachen kommt dann in einem privaten Raum mit Couch, Tisch und Fernseher. Die Lieder kann man aus einem Buch auswählen, dass ungefähr so dick ist wie das Tokioer Telefonbuch, der englische Teil ist zwar nur ein Zehntel aber es gibt echt genügend Songs – gestern haben wir sogar Rock me Amadeus gesungen (Johanna hatte es noch nie gehört). Jeder hat dann für die 3 Stunden Singen und Trinken 25 Euro gezahlt.

Es tut sich aber sonst echt nichts beim Fortgehen – nur westliche Studenten unterwegs und von denen gibt’s es ja nicht viele und nur wenn eine Party wo ist geht was, aber wenn eine Party ist muss man wieder Eintritt zahlen… Die Busse hören auch um 21:45 zum Fahren auf und darum braucht man immer ein Taxi, dass je nach Verhandeln so um de 20 Euro kostet für die 20-minütige Fahrt.

 

 

Heut war echt mal eine gute Fernsicht und ich habe die Küste auf der anderen Seite der Bucht sehen können, das ist vielleicht dreimal möglich gewesen die ganzen 44 Tage, die ich jetzt schon da bin. Zurzeit duftet es auch so gut von den Lilien(?) vorm AP-House. Irgendwie ist bei uns im vom Rest der Welt abgeschotteten APU-Berg immer mind. 4 Grad kälter als in der Stadt. Aber de Temperaturen sind zurzeit so um die 23 Grad also ganz angenehm. Und außerdem bin ich froh, dass jetzt alles viel grüner ist und nicht mehr so gelb.

 

 

Und genau weil ich ja die ersten 3 Wochen gehustet habe wie ein böser, mein Environmental Law Prof. hat erzählt, dass die meisten Ausländer am Anfang diesen Husten haben – warum? Die schlechte Luft war ich nicht gewöhnt, da hab ich nicht schlecht gschaut dann wie i das gehört haben.

 

Zum Schluss noch allen ein schönes Pfingstwochenende – bin scho ein wenig neidisch, denn Feiertage so was gibt’s es da für mich nicht, in Japan wäre am Montag und Dienstag auch Feiertage gewesen (Japaner sind da sowieso sehr sparsam) -> aber weil wir ja eine internationale Uni sind nehmen wir da keine Rücksicht: classes as usual <- solche Drotteln sprich i hab hier keinen einzigen Feiertag die  ganzen 4 Monate. Und weil ja heut Muttertag ist – hat ein Bursch gemacht, der in einem Boys-Stockwerk wohnt, aber den Kurs Flower Arrangement belegt und so unsere Küche mit den Blumen beglückt hat – Maria was sagst? Du kunst as bessa oda?

 

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Sumo

Mai 3, 2008 · Kommentar schreiben

APU rief auf das Universitäts-Sumoteam zu unterstützen und sponserte daher den Bus und den Eintritt zum größten japanischen Universitätssumoturnier in Usa. Wer hat sich dafür natürlich sofort angemeldet, wenn es um fette Männer in knappen Windelhosen geht?

 

 

„Ziel des Kampfes ist es, den Gegner aus einem sandbedeckten, mit einem Strohseil abgesteckten Kreis zu drängen oder ihn so aus dem Gleichgewicht zu bringen, dass er den Boden mit einem anderen Körperteil als den Fußsohlen berührt. Ein einzelner Kampf dauert meist nur einige Sekunden, auf einem typischen Turnier finden dafür aber mehrere hundert Kämpfe statt.“ (<- Wikipedia)

 

  

 

Ja unser Team hat trotz unseren Anfeuerungen den Gruppenkampf natürlich verloren und auch in den Einzelkämpfen waren unsere Tangaboys nicht die besten. Wir waren auch die einzigen die applaudierten und mit unseren APU-Fächern Krach machten – Japaner genießen diesen Sport leise. Also teilweise waren die vielen nackten Hintern kein guter Anblick, aber irgendwie war das Zuschauen auch witzig.

 

 

 

 

Nach dem heutigen Lunch - Reis mit kleinen Fischwürmerl, dessen kleinen Augen uns anstarrten (wir wollten eigentlich nur Reis mit Gemüse) – war der Büller-Schnaps wieder eine echte Wohltat ;-)

 

Agrar in Japan (leider nur durchs Busfenster )

 

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