Flug nach Fukuoka hatte eine Stunde Verspätung, Dragon Air wirklich sehr freundlich hat mir einen 50 HKD Gutschein für das Airport-Center als Entschädigung gegeben. Beim Zoll musste ich meinen Koffer öffnen, aber nach kurzem Durchschauen ließen sie mich wieder ziehen, hatte ja wirklich nichts zu verbergen, man darf ja eh 2 Liter Alkohol einführen und i hab ja nur 1,5 Liter Schnaps mit.
Am Flughafen dann stand auch wer mit einem Schild „APU-University“, hier häuften sich schon 20 andere Asiaten, im Bus (Japan Linksverkehr) nach Beppu, waren dann 25 Asiaten, ein Pole, eine Botswanerin und ich. Die zweistündige Busfahrt war laut, der alte Bus machte komische Geräusche, Landschaft war so naja, teilweise schön gepflegt, aber vor allem in Fukuoka haben mir die Häuser nicht gefallen, dicht bebaut, jedes Haus braun aber sehr niedrige Häuser, Landschaft wurde mit der Zeit schöner, bergiger, mehr Plantagen…, aber oft war gelbes Gras, auch der Rasen des Campus ist teilweise völlig gelb. Unsere Koffer fuhren nicht mit dem Bus sondern mit einem Truck wodurch ich ihn erst um 6 Stunden später wieder bekommen habe.
Ankunft in der Uni: Also die Uni ist wirklich im Nowhere, dass hab ich zwar gewusst, aber naja, es war trotzdem noch mal erschreckend. Dann brachte mich mein RA (Residence Assistant, Stockwerksbeauftrage) auf mein Zimmer und sollte mir alles zeigen, wirklich gut gedacht, aber leider, habe ich echt den RA erwischt, die so gut wie nicht Englisch spricht oder zumindest traut sie sich nicht richtig und konnte mir so gut wie nichts beantworten, aber ich habe auch den House-Guide bekommen, auf jeden Fall gibt es hunderte Rules und das Müll trennen ist für mich so chaotisch (wird mal ein eigener Beitrag über die Rules des Hauses).
In meinen Stockwerk sind die meisten auch neu soweit ich mitbekommen haben, es sind immer ein International und ein Japaner in einem Shared Room aber es sind eigentlich Einzelzimmer, da die Schiebetür versperrt ist. Meine Japanerin heißt Akaido (oda so) und ist 18 und beginnt jetzt ihr Studium hier, daher kennt sie sich auch mit etlichen Dingen nicht aus. Sie ist wirklich nett und will wirklich helfen, aber ihr Englisch ist auch katastrophal. In meinem Stockwerk sind nur Asiaten und gestern war ich schon nach der Ankunft etwas shocked, weil niemand Englisch konnte, aber heute Mittag machte ich mich auf den Weg um die Cafeteria für Essen zu besuchen, da half mir auch gleich ein netter Vietnamese, der wird heuer hier fertig, aber der konnte echt gut Englisch und morgen ist auch eine Orientation, da werde ich hoffe einige kennen lernen, die wirlich Englisch sprechen, weil so ist echt mühsam und deren Namen kann i mir a nie merken.
Bis jetzt war ich noch nicht einkaufen, aber es wäre heute eine Shopping-Guide geplant gewesen, sprich gemeinsame Fahrt in die Stadt und dann Tipps, aber wurde abgesagt. Warum wohl? Naja weil heute das Wetter für da ungewöhnlich schlecht ist: Regen, windig, nebelig und echt kalt, jetzt wird dann morgen und übermorgen noch einer sein, weiß nicht, ob ich teilnehmen kann, wegen der Orientation.
Aja mein Zimmer ist ok, aber a echt kalt außer das Bett, das ist ein echter Käse, echt es gibt keine richtige Matratze sondern nur eine etwas dickere Auflage, auf jeden Fall muss ich mir da noch etwas einfallen lassen. In meinem Zimmer ist außerdem (nicht am Bild) noch ein Kühlschrank mit Gefrierfach, zwei Regale und noch eine Stange (soll Kleiderschrank ersetzen).

Weil grad wieder ein Announcement ist: ungefähr jede 2 Stunden sind wirklich laute Durchsagen auf Japanisch, nur die für Internationals wichtig sind werden auch dann auch auf Englisch gemacht.
Wenn ich sage woher ich bin? Austria. Dann von denen: Australia. Nein Austria in Europe. Dann sie: Oh, Austeria, really cool. Also de sprechen Austria voi komisch aus. Ja zum Schreiben gibt es auf jeden Fall noch genug, also werd mi bemühen…






















